Jazztanzschuhe für Modern Jazz

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Jazzschuhe für den Jazztanz

Die Geschichte des Jazz-Tanzes in Verbindung mit Jazzschuhen geht zurück bis zur Sklavenzeit im 18. Jahrhundert und hat damals die Schritte und Heimatrhythmen der afrikanischen Sklaven abgebildet. Im Laufe der Jahre wurden diese meist mit Trommeln untermalten Rhythmen ergänzt und ausgebaut. Das Trommeln wurde ersetzt durch rhythmisches Stampfen mit den Füßen, hinzukamen verschiedene Klatschvarianten.

Die Sklaven nutzten ihre Tänze zunehmend dazu, sich über das Verhalten und die Manieren der weißen Plantagenbesitzer lustig zu machen. Der Jazz-Tanz wurde immer mehr zum Ausdruckstanz.

Anfang des 19. Jahrhunderts haben schließlich die weißen Dixie-Bands die Jazzmusik für sich entdeckt. Die wohl berühmteste Tänzerin aus dieser Zeit ist Josephine Baker.

In den 1930er Jahren wurde der Jazztanz vorübergehend von populäreren Tanzstilen verdrängt, um dann in der Nachkriegszeit mit Ballett und modernem Tanz kombiniert zu werden.

Typisch für den Jazztanz sind isolierte Bewegungen von einzelnen Körperteilen, sowie schnelle und rhythmische Bewegungen mit Bein und Fuß.
Ein Paradebeispiel für den modernen Jazztanz ist das Musical „West Side Story“!

Der heutige Jazztanz wird nicht mehr nur nach der guten alten Jazzmusik getanzt. Nein, heute wird fast jede Musikrichtung verwendet. Sogar vor dem Hip-Hop macht der Jazztanz nicht Halt.

Jazztanz stellt hohe Anforderungen an den Körper der Tänzer. Gerade die Isolationsbewegungen, die für die meisten Europäer sehr gewöhnungsbedürftig sind, erfordern ein hartes Training, damit diese nicht plump wirken. Und die hohe Kunst des Jazztanzes ist es, diese Bewegungen mit völlig gegensätzlichen Schrittfolgen zu kombinieren.

Geeignet ist der Jazztanz für jeden, der heiße Rhythmen mag,  Spaß an Bewegung hat und außerdem noch etwas für die Körperhaltung tun möchte. Jazztanz ist ein Ganzkörpertraining!

Unabdingbar sind wie bei allen anderen Tänzen auch die richtigen Jazzschuhe. Und die sind so vielfältig wie die unterschiedlichen Stilrichtungen beim Jazztanz: Alle Jazztanzschuhe haben gemeinsam, dass sie passgenau sein müssen. Gerade bei den ständig wechselnden Schrittfolgen dürfen die Schuhe nicht ausleiern, sondern müssen den Fuß stabilisieren. Deshalb haben Jazztanzschuhe auch nie hohe Absätze, da sonst das Verletzungsrisiko einfach zu hoch ist.

Eine weitere Anforderung an Jazztanzschuhe ist eine geteilte Sohle, die zudem ein bißchen rutschig sein sollte. Denn nur so ist der Fuß flexibel und schnelle Drehungen können ungebremst und ohne Verletzungsgefahr getanzt werden.

Wenn Sie sich für die Stilrichtung moderner Tanz/Ballett entscheiden, sollten Sie klassische Jazztanzschuhe aus etwas dünnerem Leder wählen. Der Einsteiger kann erst einmal Ballettschläppchen benutzen, bis er dann auf die richtigen Jazztanzschuhe umsteigt.

Bei der schnelleren Stilrichtung, z.B. mit Street-Dance und Hip-Hop-Elementen, müssen die Jazztanzschuhe fester sein, um den Fuß noch stabiler zu machen. Man nimmt deshalb Dance-Sneakers, die zusätzlich eine gedämpfte Sohle haben. Damit können die Stampf- und Steppschritte ohne Probleme ausgeführt werden. Sneakers gibt es als Schlupf- oder Schnürschuhe.


Professionelle Jazztänzer schließlich tragen die sogenannten Charakterschuhe. Diese Jazzschuhe sind für Frauen normalerweise stabile Pumps mit niedrigem Absatz und für Männer der klassische Tanzschuh.

Jazztanzschuhe in den Farben schwarz und weiß

Apropos Out-Fit: Jazztanz kann man in jeder beliebigen Kleidung praktizieren. Diese sollte allerdings entweder enganliegend sein oder aber etwas weiter geschnitten und bequem. Als Jazztanzhosen eignen sich lange oder kurze Trainingshosen aber auch Leggings.


Damen Jazztanzschuhe für den Jazztanz und Modern Dance in top Qualität vom Hersteller Bleyer.